Ätherische Öle – über 60 Sorten, alle naturrein

Von Lavendel bis Liebstöckel, von 6,95 € bis in den dreistelligen Bereich: Unser Sortiment reicht vom Alltagsöl bis zur Rarität. Was alle gemeinsam haben, steht auf dem Etikett – botanischer Name, Herkunftsland, Gewinnungsverfahren, Chargennummer.

Wenn du nicht genau weißt, wonach du suchst, fang bei der Duftfamilie an.

Unentschlossen? Das Kennenlernset

Zehn unserer meistgekauften Öle zu je 10 ml in einem Set: Lavendel, Zitrone, Orange, Zitroneneukalyptus, Eukalyptus, Pfefferminz, Teebaum, Rosmarin, Zedernholz und Nelke. Von zitrisch über kräuterig bis holzig und würzig – damit deckst du alle fünf Duftfamilien ab.

Einzeln gekauft kosten diese zehn Öle 72,50 €. Im Set zahlst du 49,95 €.

Kraftoase ätherische Ölmischung von Casse-Q mit Myrte, Grapefruit und Ingwer

frisch & belebend

Kraftoase

Myrte, Grapefruit und Ingwer – hell, trocken-würzig und sofort präsent. Wie ein tiefer Atemzug in einem Küstenwald. Der Gegenentwurf zu allem, was abends funktioniert.

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Waldliebe ätherische Ölmischung von Casse-Q mit Wacholder, Zedernholz, Muskatnuss und Zitrone

tief, erdend & klar

Waldliebe

Zedernholz, Wacholder, Muskatnuss und Zitrone vereinen sich zu einer Waldkomposition mit langem Nachhall – erdig, klar und still. Eine Mischung, die auch über längere Laufzeiten angenehm bleibt.

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Ätherische Ölmischung Bluetenzauber Ylang-Ylang Elemi Zitrone, 100 Prozent Naturrein

blumig & leicht

Blütenzauber

Ylang-Ylang verleiht Tiefe, Elemi bringt eine feine Harznote, Zitrone sorgt für Klarheit. Blumig-süß mit frischer Leichtigkeit – für alle, die es floral mögen, ohne dass es schwer wird.

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frisch & klar

Kräuterwind

Eukalyptus, Pfefferminze, Thymian und Rosmarin ergeben eine klare Kräutermischung mit angenehm kühlendem Charakter – wie ein tiefer Atemzug frischer Bergluft. Auch als Saunaaufguss ein Klassiker.

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Woran erkennt man ein gutes ätherisches Öl?

Der Begriff „ätherisches Öl“ ist im Handel nicht geschützt – „Duftöl“, „Aromaöl“ und „Parfümöl“ schon gar nicht. Hinter den letzten drei stecken meist synthetische Riechstoffe. Ein naturreines ätherisches Öl ist dagegen das unveränderte Destillat oder Presserzeugnis einer einzigen Pflanze, ohne Streckmittel, ohne Trägeröl, ohne Zusatz.

Fünf Angaben auf dem Etikett trennen das eine vom anderen:

Botanischer Name. „Lavendelöl“ ist keine Angabe. Lavandula angustifolia (echter Lavendel) und Lavandula latifolia (Speiklavendel) sind verschiedene Pflanzen mit deutlich verschiedenem Duft und Preis.

Herkunftsland. Dasselbe Öl aus verschiedenen Anbaugebieten riecht unterschiedlich. Wer die Herkunft nicht nennt, kennt sie entweder nicht oder wechselt sie nach Einkaufspreis.

Gewinnungsverfahren. Wasserdampfdestillation bei den meisten Pflanzenteilen, Kaltpressung bei Zitrusschalen. Extraktion mit Lösungsmitteln ergibt ein Absolue – etwas anderes als ein ätherisches Öl.

Chargennummer. Macht die Produktion rückverfolgbar. Ohne sie lässt sich im Reklamationsfall nichts zuordnen.

Reinheitsangabe. „100 % naturrein“ heißt: nichts als das Öl der genannten Pflanze. „Naturidentisch“ heißt das Gegenteil – im Labor nachgebaut.

Bei uns stehen alle fünf Angaben auf jedem Etikett. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal, sondern der Mindeststandard – auffällig ist eher, wie viele Anbieter ihn nicht erfüllen.

Womit anfangen?

Die häufigste Anfängerentscheidung ist die falsche: viele verschiedene Öle in kleinen Flaschen. Zehn Fläschchen bedeuten zehn Öle, von denen acht in zwei Jahren noch halb voll sind und dann nicht mehr gut riechen. Sinnvoller sind drei bis vier Öle, die du wirklich aufbrauchst.

Ein Vorschlag für den Start: ein Zitrusöl wie Orange oder Zitrone für den Tag, Lavendel als Universalöl, Eukalyptus für alles Klare und Frische, und ein holziges Öl wie Zedernholz oder Zirbelkiefer für den Abend. Vier Öle in 10 ml, unter 30 € zusammen, und damit lässt sich fast jede Stimmung abdecken.

Wer lieber gleich mehr ausprobieren möchte, fährt mit dem Kennenlernset günstiger. Und wer nicht selbst kombinieren will, greift zu einer Mischung – dort ist die Komposition bereits erledigt. Was hinter dem Begriff Aromatherapie steckt, erklären wir auf unserer Ratgeberseite.

Warum die Preise so weit auseinandergehen

Zwischen Zitronenöl für 6,95 € und Rosenöl liegt ein Faktor, der auf den ersten Blick unverhältnismäßig wirkt. Der Grund liegt in der Ausbeute. Zitrusöl wird aus der Schale gepresst, die als Nebenprodukt der Saftherstellung ohnehin anfällt. Für Rosenöl dagegen werden mehrere Tonnen Blüten für einen Liter Öl benötigt, handgepflückt, und die Ernte dauert wenige Wochen im Jahr.

Ähnlich verhält es sich bei Angelikawurzel, Kardamom und Liebstöckel. Teuer heißt hier nicht besser, sondern aufwendiger – und praktisch gesehen relativiert sich der Preis, weil intensive Öle sparsamer dosiert werden.

Haltbarkeit und Lagerung

Kühl, dunkel, fest verschlossen. Zitrusöle oxidieren am schnellsten und sollten innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden. Holzige und harzige Öle halten deutlich länger; Patchouli und Zedernholz werden mit der Zeit sogar runder.

Dass dieselbe Sorte von Charge zu Charge leicht anders riecht, gehört zum Naturprodukt. Boden, Sonnenstunden und Erntezeitpunkt gehen in jede Destillation ein. Ein Öl, das über Jahre exakt identisch riecht, ist entweder standardisiert oder gar kein Naturprodukt.

Fette Pflanzenöle zum Verdünnen findest du übrigens separat unter Basisöle – Mandel, Jojoba, Avocado und Rizinus sind keine ätherischen Öle und stehen deshalb nicht in diesem Sortiment.

Häufige Fragen zu ätherischen Ölen

Was bedeutet „100 % naturrein“?

Dass das Öl ausschließlich aus der genannten Pflanze gewonnen wurde – ohne synthetische Zusätze, ohne Streckmittel, ohne Anteile anderer Öle. Der Gegenbegriff ist „naturidentisch“: im Labor nachgebaut.

Was ist der Unterschied zwischen ätherischem Öl und Duftöl?

„Duftöl“ und „Parfümöl“ sind keine geschützten Begriffe und bezeichnen in der Regel synthetische Riechstoffe, oft in einem Trägeröl gelöst. Ein ätherisches Öl ist das Destillat oder Presserzeugnis einer Pflanze.

Wie lange sind ätherische Öle haltbar?

Bei kühler und dunkler Lagerung meist 12 bis 24 Monate. Zitrusöle oxidieren schneller und sollten innerhalb eines Jahres aufgebraucht werden, während holzige Düfte wie Patchouli oder Zedernholz mit der Zeit an Tiefe gewinnen können.

Kann ich die Öle direkt auf die Haut auftragen?

Nein. Ätherische Öle sind hochkonzentriert und gehören immer in ein Trägeröl. Übliche Verhältnisse und Richtwerte findest du unter Hautpflege & Massage.

Warum sind manche Öle so viel teurer als andere?

Es hängt an der Ausbeute. Für einen Liter Zitronenöl braucht man Schalen, die als Nebenprodukt der Saftherstellung ohnehin anfallen; für einen Liter Rosenöl mehrere Tonnen handgepflückter Blüten.

Warum riechen manche Chargen leicht unterschiedlich?

Da es sich um Naturprodukte handelt, beeinflussen Bodenbeschaffenheit, Sonnenstunden und Regenmenge das Aroma der Ernte. Ein leicht variierender Duft ist kein Zeichen von Qualitätsverlust, sondern ein Beleg für die Natürlichkeit des Produkts. Die Chargennummer auf dem Etikett macht das nachvollziehbar.

Warum ist die Farbe der Öle unterschiedlich?

Während ein Zitronenöl oft hellgelb und dünnflüssig ist, kann eine Atlaszeder honigfarben und deutlich viskoser sein. Diese Unterschiede in Farbe und Viskosität kommen von den enthaltenen Pflanzenstoffen. Ein synthetisches Öl ist oft glasklar – naturreine Essenzen spiegeln die Farbe der Pflanze wider.

Wofür steht der lateinische Name auf dem Etikett?

Er benennt die genaue Pflanzenart. Bei Lavendel etwa unterscheidet er echten Lavendel (Lavandula angustifolia) von Speiklavendel (Lavandula latifolia) – zwei Öle, die deutlich verschieden riechen und kosten.

Wie dosiere ich ätherische Öle im Diffuser?

In einem Standardzimmer von 20 bis 25 Quadratmetern genügen 4 bis 6 Tropfen auf 150–200 ml Wasser. Bei intensiven Ölen wie Pfefferminz, Nelke oder Zimt die Hälfte. Statt die Konzentration zu erhöhen, lieber die Laufzeit variieren: Die Nase gewöhnt sich nach etwa 15 Minuten an einen Duft, deshalb ist eine Intervall-Beduftung meist effektiver.

Sind eure Öle für Lebensmittel geeignet?

Das ist von Öl zu Öl unterschiedlich. Bitte prüfe die jeweilige Produktseite; wo nichts angegeben ist, gehe bitte davon aus, dass das Öl nicht zum Verzehr bestimmt ist.